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Die Frauen- und Kinderschutzwohnung des DRK KV Auerbach e.V.

Die Frauen- und Kinderschutzwohnung wurde im Juni 1993 vom Landratsamt Auerbach in die Trägerschaft des Deutschen Roen Kreuz Kreisverband Auerbach e.V. übergeben. Se ist eine Wohnmöglichkeit mit Übergangscharakter für Frauen und deren Kinder, die von häuslicher Gewalt bedroht oder betroffen sind.

Die Schutzwohnung richtet sich an Frauen mit und ohne Kinder, die von körperlicher und/oder seelischer Gewalt bedroht oder betroffen sind. Dabei stehen die Hilfsangebote allen Frauen zur Verfügung, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Aufenthaltsstatus u.ä.

Die hilfesuchenden Frauen sollen mit ihren Kindern vor (weiteren) Gewalterfahrungen geschützt werden und dabei unterstützt werden, ihr bisher von Gewalterfahrung geprägtes Leben zu überwinden und eine neue gewaltfreie Perspektive zu finden.

 

Erreichbarkeit der Frauen- und Kinderschutzwohnung Auerbach

Wir sind 24 Stunden am Tag - das gilt auch an Wochenenden und Feiertagen - telefonisch für sie erreichbar unter der

Notrufnummer:                  

0173 - 37 20 260

Während der Geschäftszeiten des DRK KV Auerbach ist die Schutzeinrichtung erreichbar unter der Nummer:

03744 - 83 01 0

Mo,Di,Do,Fr: 08.00 - 12.00 Uhr

Mo,Mi,Do:     13.00 - 16.00 Uhr

Di:                 13.00 - 17.00 Uhr

Für eine schnelle und unbürokratische Hilfe steht ihnen unsere Mitarbeiterin Frau Doreen Lindel (Dipl.Sozialpädagogin BA) zur Verfügung.

Der Standort der Frauen- und Kinderschutzwohnung wird aus Sicherheitsgründen nicht öffentlich bekanntgegeben.

 

 

Offene Sprechstunde

Die Frauen- und Kinderschutzwohnung Auerbach bietet Ihnen die Möglichkeit einer offenen Sprechstunde an. Dies bedeutet, dass Sie ohne vorherige Terminabsprache persönliche Beratung, Hilfe und Informationen zum Thema häusliche Gewalt finden können.

Die offene Sprechstunde findet jeweils am ersten und dritten Dienstag im Monat in der Kreisgeschäftsstelle des DRK Auerbach, Bahnhofstraße 24 bei Frau Lindel satt.

Folgende Termine in der Zeit von 14.00 bis 16.30 Uhr können wir Ihnen anbieten:

21.01.14  04.02.14  18.02.14  04.03.14  18.03.14  01.04.14  15.04.14

06.05.14  20.05.14  03.06.14  17.06.14  01.07.14  15.07.14  05.08.14

19.08.14  02.09.14  16.09.14  07.10.14  21.10.14  04.11.14  18.11.14

02.12.14  16.12.14

Des Weiteren bieten wir eine offene Sprechstunde im Familien- und Begegnungszentrum, Andreas-Schubert-Straße 19 in Auerbach an jedem letzten Dienstag im Monat an.

FolgendeTermine in der Zeit von 10.00 - 12.00 Uhr können wir Ihnen anbieten:

28.01.14  25.02.14

25.03.14  29.04.14  27.05.14  24.06.14  29.07.14  26.08.14  30.09.14

28.10.14  25.11.14  16.12.14

 

Zum Frauenstammtisch laden wir alle interessierten Frauen in unsere Geschäftsstelle, Bahnhofstraße 24 in Auerbach, ein.

Folgende Termine in der Zeit von 14.00 - 17.00 Uhr sind vorgesehen:

08.04.14  12.08.14  09.12.14

 

 

 

Zahlen und Fakten

Häusliche Gewalt bezeichnet alle Gewalttaten innerhalb von familiären oder partnerschaftlichen Beziehungen. Eine Studie vom Bundesfamilienministerium aus dem Jahr 2001 belegt, dass jede vierte Frau in Deutschland Opfer häuslicher Gewalt ist.

Es gibt verschiedene Formen der häuslichen Gewalt, z.Bsp.:

  • körperlich (schlagen, würgen, mit Gegenständen verletzen)
  • psyschisch ( drohen, einsperren, Eigentum zerstören)
  • ökonomisch ( verwehren zu arbeiten, Zugriffsverbot auf gemeinsames Geld)
  • sexualisiert ( sexuelle Belästigung, gegen Willen zu Sex zwingen)
  • Stalking ( beharrliches Verfolgen oder Belästigen z.B. durch Ex-Partner)

Häusliche Gewalt kann ohne Ausnahme alle Frauen betreffen. Sie ist ein gesellschaftliches Problem, das in jedem Lebensalter, in jeder Nationalität, in jeder Religion, in jeder sozialen Schicht und in jedem Bildungsniveau auftreten kann. 

Unsere Hilfsangebote

  • ambulante Beratung:  Der telefonische oder persönliche Erstkontakt ist für sie unverbindlich und kann unabhängig von einer späteren Aufnahme erfolgen.
  • stationäre Beratung:  Sie werden während ihres Aufenthalts in der Schutzwohnung beraten und unterstützt.
  • nachsorgende Beratung:  Die Hife kann - sofern sie dies wünschen- auch nach ihrem Auszug aus der Frauenschutzwohnung fortgesetzt werden. 

Hilfe während dem Aufenthalt in der Frauen- und Kinderschutzwohnung

In der Schutzeinrichtung umfasst die Hilfe und Unterstützung durch unsere Mitarbeiterin mehr als die "bloße Unterbringung" und ein Dach über dem Kopf zu haben. Die Frauen- und Kinderschutzwohnung versteht sich als ein Ort der Zuflucht. Hier finden sie die nötige Zeit und Sicherheit, um sich darüber klar zu werden, wie ihr zukünftiges Leben weitergehen soll.

Egal, welche Entscheidung sie dann fällen werden - ob sie sich von ihrem Partner trennen oder ihrer Beziehung eine neue Chance geben wollen - sie erfahren in jeder Hinsicht Unterstützung.

Sollten sie sich für eine Trennung entscheiden, müssen dafür natürlich im Vorfeld gewisse Grundlagen geschaffen werden. Dabi werden sie - soweit gewünscht - bei Behrdengängen begleitet und beim Ausfüllen von Anträgen unterstützt. Nähert sich ihr Aufenthalt dem Ende, wird ihnen bei der Suche nach neuem Wohnraum und bei der Organisation des Umzuges geholfen.

Eine besonders zentrale Rolle nehmen die Kinder ein, die gemeinsam mit ihnen in die Schutzeinrichtung fliehen. Die Wohnung ist kindgerecht eingerichtet und verfügt über mehrere Spielecken. In aller Regel wird der regelmäßge Besuch von Kindergarten bzw. Schule gesichert und durch die Mitarbeiterin kann eine stundenweise Kinderbetreuung erfolgen.      

Notwendige Dinge und Unterlagen

Sofern sie auf der Flucht von zu Hause noch die Möglichkeit haben, sollten sie folgende Dinge zusammenpacken:

  • Ausweise und Pässe ihnen und ihren Kindern
  • Geburtsurknden von ihnen und ihren Kindern
  • Versicherungskarte der Krankenkasse von ihnen und ihren Kindern
  • Heiratsurkunde
  • EC-Karte und persönliche Wertsachen
  • Wohnungsschlüssel
  • Bewilligungsbescheide (ALGII, Kindergeld, etc.)
  • lebensnotwendige Medikamente
  • ggf. Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis
  • Schulsachen der Kinder
  • Lieblingsspielzeug der Kinder

Aber vergessen sie bitte nicht, dass in erster Linie die Gesundheit und die körperliche Unversertheit von ihnen und ihren Kindern zählt! Setzen sie sich und ihre Kinder nicht zusätzlicher Gewalt aus, sondern lassen sie lieber die genannte Dinge zurück! 

 

Weiterführende Informationen

Weitrführende Informationen zu den Themen häusliche Gewalt, Frauen- und Kinderschutz, Gewaltschutzgesetz u.a. finden sie auch auf der Homepage der Landesarbeitsgemeinschaft der Frauenhäuser und Interventionsstellen Sachsen unter folgender Adresse: www.gewaltfreies-zuhause.de